Thomas C. Guggenheim, Verleger und Autor

Geschichte, Religion und Politik

Auferstehung. Warum?

Aus: Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841

Der Mensch hat den Wunsch, nicht zu sterben. Das hängt eng zusammen mit seinem Selbsterhaltungstrieb. Daraus entwickelt sich der Wunsch zum Leben nach dem Tod, und zwar zu einem besseren Leben im Jenseits. Der Mensch möchte hiefür eine Sicherheit, Gewissheit haben, nicht nur eine abstrakte Hoffnung. Dieses Bedürfnis kann befriedigt werden, wenn ein Toter, dessen Tod gewiss und nicht vorgespiegelt ist, wieder aus dem Grab aufersteht. Die Auferstehung Christi vermag das Verlangen des Menschen nach unmittelbarer Gewissheit von seiner persönlichen Fortdauer nach dem Tod zu befriedigen, die persönliche Unsterblichkeit wird damit zur sinnlichen, unbezweifelbaren Tatsache.

07.08.2007

Der Islam

Betrachtungen von Thomas C. Guggenheim

„Wir brauchen eine andere Interpretation des Islam, eine Interpretation, die Raum lässt für Menschenrechte und Frauenrechte.“ (zit. Schirin Ebadi, geb. 1947, Nobelpreisträgerin 2003)

Befindet sich der Islam heute an einem Wendepunkt? Müssen sich Mohammedaner fragen: Fordert man von uns ein „Entweder-Oder“? Müssen wir uns für oder gegen unseren Glauben entscheiden, um nicht unterzugehen? Wie können wir die Krise, in der wir stecken, überwinden? Dürfen Menschen darüber entscheiden, wessen Glauben gültig ist und wer als wahrer Muslim gelten kann?

www.futureislam.com ist eines von vielen Foren im Internet, auf dem um die Reform des Islam gestritten wird. Die Standpunkte der einzelnen Autoren und Autorinnen sind unterschiedlich. Der Besucher der Internetseiten wird jedoch damit konfrontiert, dass die islamischen Gesellschaften einen Weg suchen, die autoritative Tradition zu ersetzen zugunsten einer individuellen Auslegung des Koran und anderer islamischer Schriften durch jeden einzelnen Gläubigen. Das bedeutet eine ungeheure Vielfalt verschiedenster Meinungen.

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Seeräuber (1)
eine Geschichte von Thomas C. Guggenheim

Seepiraten gab es schon in der Antike. Oft wurden Inseln der Ägäis von ihnen heimgesucht. Anderseits betätigten sich Inselfürsten als Seeräuber und bereicherten sich durch Überfälle auf Handelsschiffe und auf Ortschaften an der Meeresküste. Eine regelrechte Plage waren alle diese Piraten; sie drangsalierten den Handel.

Homer lässt im vierzehnten Gesang der Odyssee seinen Helden erzählen, wie er auf Küstenraub nach Ägypten fuhr, seine Leute dort plünderten, die Männer erschlugen und Frauen sowie Kinder in die Sklaverei verschleppten. Der griechische Historiker Herodot (5. Jahrhundert v.Chr.) übermittelt uns das Schicksal des Tyrannen Polykrates, Herrscher in Samos (um 538 v.Chr.). Er war der schlimmste Pirat seiner Zeit und erwarb damit unermesslichen Reichtum. Er verfügte über die damals besten Kriegsschiffe. Jedoch, ein listiger persischer Satrap lockte ihn in eine Falle und liess ihn kreuzigen.

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