Thomas C. Guggenheim, Verleger und Autor

Glossen und Essays

Eier und Salz

Essay  von Thomas C. Guggenheim

In meinen vierzehntägigen Ferien auf Ibiza mit meiner mich treu liebenden Gattin pflegte ich zum Frühstück unter anderen Dingen Eier zu verspeisen. Ich schätze sie als Spiegeleier, aber sie dürfen nicht durchgebraten sein, ich lasse sie sich im Olivenöl ganz sanft festigen. Ich habe auch Rühreier gern, doch sollten sie ein wenig saftig sein und nicht dürr wie Heu. Um Oeuf à la coq zu kreieren, lege ich die Eier in kaltes Wasser. Sobald es zu sieden beginnt, warte ich noch 50 Sekunden ab, dann nehme ich sie heraus. So sind sie meinem Geschmack entsprechend, nicht zu hart und nicht zu weich. Ich habe immer genügend Eier eingekauft, um ja jederzeit solche vorrätig zu haben und nie morgens darben zu müssen.

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